Nachhaltigkeit ist bunter als grün

Die Städte der Zukunft sind nachhaltig, da sind sich Experten einig. Trotzdem ist eine nachhaltige Stadtplanung immer noch nicht selbstverständlich. Sie erfordert eine Projektentwicklung, die sich für Neues öffnet und zuhört, nicht nur den Kommunen und Stadtplanern, auch den Verbänden und Bürger: innen. Im Nordwesten gehört die Linden Projekt GmbH aus Oldenburg zu den ersten Projektentwicklern, die diesen Weg konsequent gehen. Verwurzelt im Bereich der Erneuerbaren Energien, arbeitet das Unternehmen seit 2016 zusätzlich daran, Immobilien möglichst nachhaltig zu realisieren – in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht.

Die Getreidehöfe im Wildeshauser Neubaugebiet „Vor Bargloy“ sind neben dem Lebensquartier Haarentor (Oldenburg), dem Wohndomizil Spascher Sand (Wildeshausen) und dem Hotel am Seerosenweg (Bad Zwischenahn) nur ein weiteres gutes Beispiel dafür, wie Linden Nachhaltigkeit in Oldenburg neu definiert. Mit dem Projekt realisieren die Oldenburger auf einem Grundstück von 4.000 Quadratmetern bis 2024 sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 29 Wohnungen. Schon der Name verrät, das Projekt will Brücken schlagen: Zwischen Roggen- und Gerstenstraße gelegen, diente das Planungsgebiet einst tatsächlich als Ackerfläche, eine Tradition, die die „Getreidehöfe“ im Namen aufgreifen. „Die soziale Nachhaltigkeit und die Idee des gemischten Wohnens sind uns sehr wichtig“, betont Peter Forch, der Geschäftsführer von Linden Projekt. Folglich ist der entstehende Wohnraum mit seinen barrierefreien und auch rollstuhlgerechten Wohnflächen zwischen 62 und 112 Quadratmetern gleichermaßen für Singles, Paare, Familien und Senioren attraktiv. Das Konzept hat die Vertreter der Stadt überzeugt. Im ausgeschriebenen Wettbewerb konnte es sich gegen mehr als 20 Mitbewerber durchsetzen. Das Preisgericht würdigte insbesondere die barrierefreie Wohnraumplanung mit Tiefgarage, die gemeinschaftsorientierte Freiraumgestaltung mit einem hochwertigen Grünraumkonzept, die hohe Aufenthaltsqualität sowie die Cluster-Wohnung, die speziell für eine Senioren-WG konzipiert wurde. Damit fügt sich das Projekt hervorragend in den schnell wachsenden Stadtteil ein.

Der Entwurf des Architekten Max Hormann umfasst sechs Mehrfamilienhäuser mit je fünf und einmal vier Wohneinheiten. Eine Tiefgarage nimmt den größten Anteil der 44 Parkplätze auf, nur acht Parkplätze werden oberirdisch realisiert. Auf diese Weise wird nicht nur weniger Fläche versiegelt, sondern auch Raum geschaffen – Raum für gemeinschaftliche Treffpunkte, für Aktivitäten, Bepflanzungen, Sitzgelegenheiten und Spielgeräte.

Für ein höheres Maß an ökologischer Nachhaltigkeit sorgen eine energieeffiziente wie CO2-sparsame Holz-Hybridbauweise mit teilweise begrünter, mineralischer Putzfassade sowie Grünflächen mit heimischen Bäumen, Hecken und Sträuchern. Die Auswahl der Bepflanzung erfolgt mit wissenschaftlicher Begleitung, um einen Beitrag zu Klimaschutz und Artenvielfalt zu leisten. Für ein CO2-neutrales Wärmekonzept sorgt das interdisziplinäre Expertenteam von Linden Projekt. Zudem werden auf jedem Gebäude Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung installiert. Auf diese Weise überzeugt nicht nur die Klimabilanz der Häuser, auch ihre Betriebskosten können nachhaltig stabil und günstig sichergestellt werden. 

Mehr über Linden Projekt erfahren Sie auf www.linden-projekt.de